Weinreise der Weinbruderschaft in das Markgräflerland und Kaiserstuhl


Dreimal hat unser Weinbruder Dirk Schmutzler wegen Corona Anlauf nehmen müssen, ehe die Weinreise nach Südbaden starten konnte. Himmelfahrt 2022 aber war es endlich soweit, 36 Teilnehmer, darunter 17 Weinbrüder, stiegen früh gegen 6 Uhr in den Bus, der uns nach Baden, mit ca. 15.500 ha das drittgrößte Anbaugebiet in Deutschland, bringen sollte.

Neun Weingüter und Kellereien aus den Weinbaubereichen Breisgau, Kaiserstuhl, Tuniberg und Markgräflerland standen von Donnerstag bis Sonntag auf dem Besuchsprogramm. Einen Zwischenstopp gab es auf der Hinfahrt in der Kaiserstadt Speyer mit seinem berühmten Dom und dem Weinbaumuseum.

Das Weingut Weber im Breisgau erwartete uns anschließend zu einer 8er Weinprobe mit Abendessen. Die Hauptrebsorten im Breisgau sind Spätburgunder, Müller-Thurgau, Grau- und Weißburgunder. Familie Weber bewirtschaftet 20 ha Reben und hatte erst vor wenigen Jahren ein modernes Weingut mit viel Glas und weißem Beton errichtet. Schlussendlich ging es zu unserem Hotel „Altes Spital“ in Müllheim, das wir gegen 22 Uhr erreichten. Das Hotel war wie der Name sagt, tatsächlich über 110 Jahre das Ortskrankenhaus und ist jetzt ein stilvoll modernes Hotel.

Der Freitag begann 9 Uhr mit einer 8er Weinprobe im Weingut Julius Zotz in Heitersheim im Markgräfler Land. Seit 5 Generationen ist es in Familienhand und mit rund 95 ha Weinbergen zählt es zu den größten Familienweingütern Badens. Schwerpunkte waren hier Gutedel sowie die Burgunderreben. Nach so viel Wein ging es in den Wald, konkret in den Stadtwald von Freiburg, wo Förster Müller uns über die prächtigen Wälder am und im Schwarzwald informierte. Den Nachmittag verbrachten wir auf Lenzenberg im gleichnamigen Weingut mit drei Weinen sowie Kaffee und leckerem Kuchen. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Besuch der Sektkellerei Geldermann in Breisach. Nach einer Führung durch die sehenswerten Keller gab es ein hervorragendes 3-Gänge-Menu mit Sektbegleitung. Für diesen freundlichen Empfang sagen wir unserem Weinbruder Dr. Mike Eberle vielen Dank.

Der dritte Tag startete in einem historischen Dampfzug, der uns von Kandern nach Haltingen brachte. Von dort ging es zur südlichsten Ecke des Markgräfler Landes, dem Weingut Schlipf in Weil am Rhein. Seit 6 Generationen ist es im Besitz der Familie Schneider, die knapp 15 ha auf insgesamt 70 Parzellen, vorwiegend bepflanzt mit Gutedel und Pinotweinen, bewirtschaften. Das Mittagessen, untersetzt mit einer 3er Weinprobe, nahmen wir im Weingut Zimmermann auf dem Schliengener Berg ein. Anschließend erfolgte im gleichen Ort der Besuch des Weinguts Harteneck, ein besonderer Betrieb, denn er arbeitet auf 10 ha nach den biodynamischen Regeln des Anbauverbandes Demeter. Winzer Harteneck informierte ausführlich zur biodynamischen Arbeitsweise, gleichzeitig nutzt er alle neuen Erkenntnisse der Kellereiwirtschaft, wenn sie den Demeter-Vorschriften entsprechen. Nach einem Zwischenstopp in Badenweiler mit seiner römischen Badruine beendeten wir den Tag mit einer Weinprobe in der ältesten Winzergenossenschaft von Baden, der 1908 gegründeten Winzergenossenschaft Britzingen.

Den letzten Tag verbrachten wir am Vormittag in Freiburg/Breisgau und in Merdingen (Anbaugebiet Tuniberg) erfolgte das abschließende Mittagessen mit 7er Weinverkostung im Öko-Wein- und Sektgut Gretzmeier. Das Weingut gehört zu den ersten Bio-Weinbaubetrieben Deutschlands, seit 1988 wird es ökologisch bewirtschaftet. Neben den rund 10 ha Rebflächen gibt es als Besonderheit einen 7 ha großen Trüffelwald, der von zwei Trüffelhunden „bewirtschaftet“ wird. Am frühen Nachmittag mussten wir uns auf die Rückfahrt nach Naumburg begeben, wo wir kurz vor Mitternacht eintrafen. Fast 90 Stunden waren wir gemeinsam in einem sehr schönen und interessanten Weinanbaugebiet Deutschlands unterwegs.

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